"Sun
& Fun" im Schnee - was aber passiert bei Unfällen?
Die Wintersaison hat längst wieder
begonnen, und tausende Sportbegeisterte erleben ihr Schneevergnügen auf den
Pistenhängen der österreichischen Gebirgswelt. Alpinschi Fahren, Carven,
Snowboarden, Freestyling - alles Ausdrücke für glitzernden Schnee, Sonne, hohe
Berge und enorm viel Spaß. Viele überschätzen Ihr eigenes Können und damit
auch das Risiko einer Verletzung.
Was
passiert, wenn es dennoch zu einem Unfall kommt? Wer übernimmt die Bergungs-
bzw. Transportkosten?
Sport und Freizeit können unter
Umständen zu einem teuren Spaß werden. Vor allem, wenn durch einen Unfall
eine aufwendige Rettungsaktion notwendig ist. Wie teuer, das hängt davon ab,
wie schwer die Verletzung ist und wer als Retter ausrückt.
Daher wird von der Salzburger
Gebietskrankenkasse eine Kostenübernahme bzw. Bezuschussung abgelehnt. Egal
ob Hubschrauber, Rettungsauto oder Akja, der Verletzte hat selbst für die
Kosten aufzukommen. Eine Flugminute eines Bergungshubschraubers kostet etwa €
50,87 (ATS 700,--). Beispiel
1: unkomplizierter Knöchelbruch
Bergrettung
mit Akja ins Tal - Weitertransport ins Krankenhaus mit der Rettung Beispiel
2: Wirbel- oder offene Oberschenkelfraktur im unwegsamen Gelände
Eine rasche Entscheidung über einen
Hubschraubereinsatz muss getroffen werden. In den seltensten Fällen ist
sofort ein Arzt an der Unfallstelle, meist sind es Bedienstete des
Liftpersonals, die Bergrettung oder vorbeikommende Touristen, die rasch über
eine Bergung mit dem Helikopter entscheiden müssen.
Übernahme
der Kosten eines Hubschrauberstransportes
Wenn der Einsatz medizinisch begründet
ist, übernimmt die Salzburger Gebietskrankenkasse die Kosten des
Hubschraubertransportes. Stellt sich allerdings heraus, dass der
Krankentransport auch mit der Rettung möglich gewesen wäre, lehnt die Kasse
die Kostenübernahme ab.
Medizinisches
Gutachten
Nach dem Transport mit dem Hubschrauber
erhält die Salzburger Gebietskrankenkasse von jener Krankenanstalt, in der
das Unfallopfer versorgt und behandelt wurde, ein medizinisches Gutachten
über den Patienten. Der Chefarzt der Kasse hat anhand dieses Gutachtens den
Verletzungsgrad des Unfallopfers mit Hilfe einer internationalen
Einsatzbewertungsskala (NACA) von 0 (unverletzt) bis 7 (tot) zu beurteilen.
Diese Beurteilung entscheidet über die Übernahme der Flugtransportkosten
durch die Salzburger Gebietskrankenkasse. Wie
wird abgerechnet
Mit dem Christophorus
Flugrettungsverein besteht eine Verrechnungsvereinbarung in Form einer
Pauschale. So
kann es sein, dass die Beförderung eines Kindes mit dem Hubschrauber €
3.778,99 Zusätzlich
versichern!
Eine zusätzliche Versicherung gegen
Freizeitunfälle ist gegeben durch
Um generell einem erhöhten Unfallrisiko
vorzubeugen, sollte jeder Alpinsportler eine richtige
"Sicherheitsausrüstung" verwenden, kontrolliert fahren und sich in
einem Schi-Training auf den Wintersport vorbereiten. |